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Bivalven (Muscheln)
oben links: Parallelodon striatus, oben rechts: Liebea squamosa, unten links: Bakevellia ceratophaga (var. bicarinata), unten rechts: Pseudomonotis speluncaria In den Zechsteinriffen findet man etwa 10 Muschel-Arten. Eine genaue Zahl läßt sich beim
derzeitigen Wissensstand nicht angeben. Es ist möglich, daß sich hinter einigen der beschriebenen Formen in Wirklichkeit mehrere Arten verbergen. Noch wahrscheinlicher ist,
daß einige der beschriebenen Arten nur „Faziestypen“, oder besser Ökophänotypen sind, also mehrere Namen zu einer echten biologischen Art gehören. In den Riffen des nordwestlichen Thüringer Waldes treten aber mindestens 8 gut unterscheidbare Gattungen auf. Muscheln sind in den Zechsteinriffen etwa so formenreich und mindestens ebenso individuenreich wie die Brachiopoden. Muscheln sind schlechte Leitfossilien, weil sich die einzelnen Arten oft über lange Zeiträume (Jahrmillionen) kaum verändert haben. Aber sie sind hervorragende Faziesanzeiger: Die Lebensweise einer Muschel läßt sich leicht aus der Form der Klappen ableiten und gibt wichtige Hinweise auf die Umweltbedingungen. Hier geht es zu den einzelnen Bivalven-Arten die in den Zechsteinriffen vorkommen: Schizodus obscurus SOWERBY 1822
Literatur
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